Mir ist neulich ein interessanter Aufsatz des Freiburger Hirnforschers R. Illing in die Hände gefallen. (Welt am Sonntag Dez.18)
„Grabfunde aus der Zeit vor 60 000 Jahren belegten die Vorstellung von einem Jenseits. Um 12 000 ging es im Rahmen von Organisation, Konfliktlösung und Sanktionierung von Regelverstößen darum, eine Sinnkrise zu überwinden und so dem Gemeinwesen eine Struktur zu geben.
Die Sinnsuche sei also der Ursprung religiösen Denkens, das sich dann in verschiedene Spielarten aufgefächert habe. Er meine, in einer Welt ohne Religion könnten wir überhaupt nicht leben. Es sei auffällig, dass der religiöse Mensch eine positive Vision für die Zukunft habe. Man könne sogar zeigen, dass er im Durchschnitt glücklicher, gesünder, großzügiger, ehrlicher und kooperativer sei als Atheisten, z.B. engagierte er sich mehr für Gerechtigkeit und Frieden.
Auch Naturwissenschaftler – wie die Physiker mit ihrer Sehnsucht nach der Weltformel - stützten sich auf Annahmen, die sich nicht rational begründen ließen. So hätten eben auch die monotheistischen Religionen die Vorstellung von einem Gott entwickelt, „aus dem heraus alles entstanden sei.“ Ja, mehr noch, die Neurobiologen beobachteten, dass unser Gehirn in bestimmter Weise aktiv sei, wenn wir an Gott dächten, Riten folgten oder religiöse Feste feierten. Die Untersuchungen des Gehirns zeigten, „dass Religion in unserer organischen Struktur verwurzelt“ sei. Am lebendigen Gehirn könne man die Aktivierungsmuster kartieren und feststellen, ob sich der betreffende Mensch in einer Meditation oder Andachtshaltung befinde.
Es sei eine Tatsache, dass religiöses Denken auf geheimnisvolle Weise unser Leben stabilisiere und damit in unsere Welt hineinpasse, denn die Naturwissenschaften könnten uns keine Orientierung dafür geben, was gut und wichtig sei und was nicht.“

Ihr nachdenklicher J.v.Lübtow

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Termine

Sonntag, 24. Februar,
Sexagesimä

Afrakirche:

9.30 Uhr
Gottesdienst, Pfarrer Hoinkis

9.30 Uhr
Kindergottesdienst im Gemeindehaus

Die Kollekte ist für die Aufgaben in unserer eigenen Gemeinde bestimmt.

Friedenskirche:

Kein Gottesdienst und kein Kindergottesdienst

Montag, 25. Februar

18.00 Uhr
Ökumenisches Friedensgebet im Gemeindehaus

19.00 Uhr
Probe Weltgebetstagschörle in der Friedenskirche

Dienstag, 26. Februar

14.30 Uhr
Ökumenischer Informations- nachmittag zum Weltgebetstag in der Friedenskirche

20.00 Uhr
Kirchenchorprobe im Gemeindehaus

Mittwoch, 27. Februar

9.00 Uhr
Liturgische Morgenfeier im Gemeindehaus, Pfarrer Dieterle

20.00 Uhr
Öffentliche Kirchengemeinde- ratssitzung in der Friedenskirche

Donnerstag, 28. Februar

20.00 Uhr
Posaunenchorprobe im Gemeindehaus

Freitag, 1. März

10.30 Uhr
Andacht im Alexanderstift,
Haus Schlossstr.,
Pastor Gottwald

19.30 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag in der Friedenskirche

Samstag, 23. Februar 2019
Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass man zugleich ackern und ernten, zugleich keltern und säen wird. Und die Berge werden von Most triefen, und alle Hügel werden fruchtbar sein. Ich will die Gefangenschaft meines Volkes Israel wenden, dass sie die verwüsteten Städte wieder aufbauen und bewohnen sollen, dass sie Weinberge pflanzen und Wein davon trinken, Gärten anlegen und Früchte daraus essen.
Der Seher Johannes schreibt: Ein Engel zeigte mir auf beiden Seiten des Stromes Bäume des Lebens, die tragen zwölfmal Früchte, jeden Monat bringen sie ihre Frucht, und die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker.

Pfarramtssekretärin


Dorothee Kaiser (zuständig für beide Seelsorgebezirke)
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73660 Urbach

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