Eigenartig, wie schnell wir von der Unkenntnis seelischer Vorgänge in früheren Zeiten zu einem psychologischen Halbwissen und zum Missbrauch psychologischer Krankheitsbezeichnungen gekommen sind!
Diese werden oft als Schimpfwörter benutzt: „Du Psycho“, „Du gehörst nach Winnenden, du Spasti“.
Leid ist immer Leid, ob körperliches oder seelisches Leid. Wer das einmal begriffen hat, der versteht den Ausdruck „du bist ja verrückt“ besser, denn jedes Leid in der Familie „verrückt“ die Abläufe des Alltags: man muss nun Rücksicht nehmen, anders kochen, sich Zeiten neu einteilen, das Bett der Pflege wegen ins Wohnzimmer stellen, sich an Spritzen und Tabletten halten, die Treppe umbauen, Aufregungen und Stress meiden, die Schreie der Kranken, ihre Krisen, Anfälle und Dumpfheit aushalten.
Niemals aber darf man diagnostische Begriffe aus dem Krankheitsfeld herausreißen und sie anderen in gehässiger Weise entgegenschleudern.
So geschah es leider neulich bei der Vorstellung der Bürgermeister-Kandidaten: wegen einer unpassenden und aggressiven Rede wurde einer Kandidatin an den Kopf geworfen: “sie gehören ja in die Psychiatrie!“
In Ordnung wäre gewesen: „Mich ärgert ihre unqualifizierte Bewerbungsrede, sie war oberflächlich und zeitraubend.“
Man hörte ja ihr Leid, sah ihre Tränen. Musste ihr Leid dann noch lächerlich gemacht werden? Die Würde des Menschen ist und bleibt unantastbar!
Psychiatrie und Psychotherapie sind „Orte, an welchen das zarte, oft schon verkrüppelte Pflänzchen „Leben“ eine Chance bekommt, in geschützter, liebevoller Umgebung nochmals wachsen zu können. Zu lernen, mit seiner Verkrüppelung zu leben und trotz aller Verletzungen seine ureigenste Bestimmung im Leben zu finden.“

nach V.Chu „Psychotherapie nach Tschernobyl“

Ich denke, es ist guter menschlicher und christlicher Brauch, unmenschlichen Umgang mit leidenden Menschen anzusprechen, denn gerade für sie gilt:
„Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.“ ( Jesaja 49.1)

Ihr J.v.Lübtow

zurück zur Startseite

Sonntag, 20. Mai, Pfingstsonntag

Afrakirche

Kein Gottesdienst

Friedenskirche

10.30 Uhr
Gottesdienst zum Pfingstfest, Pfarrer Dieterle

Die Kollekte ist für aktuelle Notstände bestimmt.

Keine Kindergottesdienste in den Pfingstferien

Montag, 21. Mai, Pfingstmontag

10.00 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst beim Musikvereinsheim im Bärenbachtal mit den Pfarrern der evangelischen Kirchengemeinden Urbach, Plüderhausen, Walkersbach, Pfarrer Bruckmann und Walz und Pfarrer Brodbeck von der katholischen Kirchengemeinde

Keine Gottesdienste in der Afrakirche und Friedenskirche!

Dienstag, 22. Mai

14.30 Uhr
Frauenkreis im Gemeindehaus

20.00 Uhr
Kirchenchorprobe im Gemeindehaus

Mittwoch, 23. Mai

8.30 Uhr
Liturgische Morgenfeier im Chor der Afrakirche, Pfarrer Dieterle

Donnerstag, 24. Mai

20.00 Uhr
Posaunenchorprobe im Gemeindehaus

Freitag, 25. Mai

10.30 Uhr
Andacht im Alexanderstift,
Haus Schlossstraße,
Pastor Gottwald

Samstag, 26. Mai

Afrakirche

14.00 Uhr
Gottesdienst zur Trauung von Günter Fritz und Bianca Bäurle, Pfarrerin Rueß

 

Sonntag, 20. Mai 2018
Siehe, des HERRN Arm ist nicht zu kurz, dass er nicht helfen könnte, und seine Ohren sind nicht taub geworden, sodass er nicht hören könnte, sondern eure Verschuldungen scheiden euch von eurem Gott.
Jesus spricht: Ich werde den Tröster zu euch senden. Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht.

So erreichen Sie uns

Pfarramtssekretärin
Dorothee Kaiser (zuständig für beide Seelsorgebezirke)
Kirchgasse 4
73660 Urbach

Telefon: 07181 / 81467

Öffnungszeiten d. Gemeindebüros:
Mo, Di, Fr: 9.00 – 11.30 Uhr
Mi: 14.00 – 17.00 Uhr

Unsere Bankverbindungen
Konto Nr. 50325 000
Raiffeisenbank Urbach
BLZ 600 698 32

IBAN
DE32 6006 9832 0050 3250 00
BIC GENODES1URB


Konto Nr. 500 221 6
Kreissparkasse Schorndorf
BLZ 602 500 10

IBAN
DE29 6025 0010 0005 0022 16
SWIFT-BIC SOLADES1WBN