Schon das Wörtchen „eigentlich“ ist bei uns eigentlich zu einem Füllwort verkommen. Wie oft benutzen wir es am Tag! Ursprünglich hieß es ja: Du sagst nicht das, was du wirklich willst. Also: was ist das Eigentliche, Unverwechselbare, was du wirklich möchtest?
Notwendigerweise müsste man immer nachfragen, wenn das Wort „eigentlich“ auftaucht.
Oft wissen wir aber nicht, was hinter dem „eigentlich“ steckt, wir sind innerlich hin- und hergerissen, die Nachfrage könnte also eine Klärung herbeiführen.
Jesus fragt den blinden Bartimäus: “was willst du, das ich dir tun soll?“
Spontan müsste dieser sagen: “Sehend werden, bitte.“ Warum fragt Jesus „eigentlich „?“ Es liegt doch auf der Hand, was dieser Blinde will.
Die Frage provoziert, sie spricht etwas an: Willst Du wirklich aus deiner Krankheit heraus? Du bekommst dein Bettelgeld, andere bemühen sich um dich, du hast das fehlende Sehvermögen durch andere Sinne ersetzt.
Als Geheilter wirst du neu Verantwortung für dein Leben übernehmen, dir eine Arbeit suchen und für dich sorgen müssen.
Jesu Frage ist notwendig und sinnvoll. Sinniger Weise antwortet der Blinde im Griechischen mit dem Wort „aufblicken“, also den Blick von meinen Sorgen und Nöten aufheben, zu dem, woher mir Hilfe kommt; von meiner Blindheit, Uneinsichtigkeit absehen und das Eigentliche meines Lebens ansehen.
Es würde sich immer wieder lohnen, darüber nachzudenken, was ich eigentlich will und was ich dafür tue, dass ich dahin komme? Gerade jetzt in der nachösterlichen Zeit könnte dadurch etwas in mir „auf-(er)-stehen“, das mir zum Leben verhelfen könnte.
Darum fragt dich Gott täglich: “Was willst du eigentlich?“

Ihr J.v.Lübtow

 

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Donnerstag, 26. April

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Sonntag, 29. April

Afrakirche:

10.00 Uhr
Gottesdienst mit erster Konfirmation Bezirk Nord, Pfarrer Dieterle

10.00 Uhr
Kindergottesdienst im Gemeindehaus

Friedenskirche:

10.30 Uhr
Gottesdienst mit Prädikantin Carola Müller-Greiner aus Alfdorf

10.30 Uhr
Kindergottesdienst

Die Kollekte ist je zur Hälfte für das Weltmissionsprojekt zur Stärkung von verfolgten Christen im Iran und zur Finanzierung unserer Jugendreferentenstelle bestimmt.

 

Freitag, 27. April 2018
Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus.

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