… dann ist das für uns in der Regel schmerzlich, verunsichernd und verbunden mit Trauer. Mit der Trauer, dass es nicht mehr so ist, wie es einmal war.
Es gibt Trennungen und Abschiede, die zusetzen und schmerzen, die wir nicht verwinden können. Jetzt am Ende des Kirchenjahres denken wir an die Menschen, die verstorben sind und die wir schmerzlich vermissen.
Auch auf andere Weise erleben wir, dass etwas zu Ende geht: Es kann sein, dass Beziehungen zerbrechen. „Die haben sich getrennt“ hören wir.
Wir erleben das Ende einer Freundschaft. Den Abschied von einer langen Beziehung.
Die Kinder gehen aus dem Haus, und es wird vieles anders. Wir beenden eine Lebensphase und gehen in eine andere.
Und auch unser Körper zeigt uns, wie begrenzt wir leben, und der Tod mit all seinen Vorboten und seinen Schrecken, mit der Trauer, die er hinterlässt.
Wir erleben es immer wieder, dass etwas zu Ende geht. Und dann beginnt ein langer und verunsichernder Weg der Trauer.
Wenn etwas zu Ende geht, dann muss Platz und Zeit sein für Trauer. Und wenn wir die Trauer zulassen und durchleben, dürfen wir auch das andere erleben: Wenn etwas zu Ende geht, dann kann wieder etwas Neues wachsen, neues Vertrauen ins Leben. Mitten hinein in alle großen und kleinen Veränderungen kommt eine gute Nachricht: Gott ist mit uns in unserer Trauer und in unseren Abschieden, aber er stößt auch Veränderungen an. Er schafft Neues. Und er wirkt geheimnisvoll in den großen und kleinen Abschieden. Mitten in einer großen, völkerbewegenden Veränderung meldet er sich einmal durch den Propheten Jesaja zu Wort: „Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht?“ (Jesaja 43,19). Mit seinen Worten wirbt er um Vertrauen. Gegen die Angst. Gegen alle Verzagtheit.
Ich möchte Sie einladen, beides ganz bewusst zu erleben und auch zu bedenken: wir sind endlich, es wird alles auch ein Ende haben, ich selber werde ein Ende haben. - Und Gott lässt Neues werden und wachsen. Das feiern und bedenken wir mit dem Toten- bzw. Ewigkeitssonntag und dem Advent. Ich wünsche Ihnen Kraft und Trost, wo Sie das verschmerzen müssen: es ist etwas zu Ende gegangen. Und ich wünsche Ihnen die Hoffnung: Gott lässt Neues wachsen!

Ihr K. Dieterle, Pfr.

 

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Termine

Dienstag, 12. Dezember

20.00 Uhr
Kirchenchorprobe im Gemeindehaus

Mittwoch, 13. Dezember

8.30 Uhr
Liturgische Morgenfeier im Gemeindehaus,
Joachim von Lübtow

19.30 Uhr
Öffentliche Kirchen- gemeinderatssitzung im Gemeindehaus

Donnerstag, 14. Dezember

17.30 Uhr
Weihnachtsgottesdienst des Evang. Kindergartens in der Afrakirche, Pfarrer Dieterle

19.00 Uhr
Waldweihnacht an der Bärenbachfurt mit Kindern der 4. Klasse der Atriumschule und dem Posaunenchor,
Pfarrer Bruckmann

20.00 Uhr
Posaunenchorprobe im Gemeindehaus

Freitag, 15. Dezember

Keine Andacht im Alexander- stift, da am Nachmittag die Weihnachtsfeier stattfindet.

15.00 Uhr
Gottesdienst mit Weihnachts- feier im Alexanderstift,
Haus Schlossstr., Pfr. Dieterle

15.00 Uhr – 16.30 Uhr
Weihnachtsmusical Probe in der Friedenskirche

Sonntag, 17. Dezember,
3. Advent

Afrakirche

9.30 Uhr
Themengottesdienst mit Joachim von Lübtow statt.
Das Thema lautet: Träume sind für die Bibel wie für die Psychologie lebens-not-wendig.

Friedenskirche

10.30 Uhr
Familiengottesdienst mit dem Weihnachtsmusical der Kinderkirche

Die Kinder der Kinderkirche sind alle zum Familiengottesdienst in die Friedenskirche eingeladen.

Die Kollekte in beiden Gottesdiensten ist für Aufgaben in der eigenen Gemeinde, speziell für die Kinderkirche, bestimmt.

Dienstag, 12. Dezember 2017
Meine Zunge soll singen von deinem Wort; denn alle deine Gebote sind gerecht.
Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen.

So erreichen Sie uns

Pfarramtssekretärin
Dorothee Kaiser (zuständig für beide Seelsorgebezirke)
Kirchgasse 4
73660 Urbach

Telefon: 07181 / 81467

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